Einsatz ehrenamtlicher Schulbusbegleiter die für mehr Sicherheit und weniger Stress in Mandelbachtal sorgen sollen

FWG bringt  Antrag in Gemeinderat Mandelbachtal  zum Einsatz von „ehrenamtlichen“ Schulbusbegleitern  ein

 

Mandelbachtal. Derzeit ist festzustellen das zu wenig Schulbusbegleiter im Einsatz in Mandelbachtal sind, so Gerhard Hartmann, FWG- Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat. Dieses hat zu Folge, dass die Schulkinder  auf der Strecke von Ommersheim nach Heckendalheim regelmäßig alleine sind. Eltern schulpflichtiger Grundschulkinder aus dem Mandelbachtal haben diesbezüglich ihren Unmut über fehlende Schulbusbegleiter  kommuniziert.  Aus Sicht der FWG-Fraktion im Gemeinderat Mandelbachtal ist diese Kritik nachvollziehbar, die Gründe sind berechtigt!

 

Insbesondere  in Ausnahmesituation, wie z. B. das Schneechaos Anfang Februar  2010, als Kinder mutterseelenallein auf einer stark befahrenen Landstraße  den Bus verlassen mussten, haben gezeigt, wie  eine gefährliche Situationen  mit  einem Schulbus aus dem Ruder laufen können. Auch bei heftiger Streiterei zwischen den Kindern im Bus habe sich in jüngster Vergangenheit wieder gezeigt, dass ein Schulbusbegleiter unerlässlich ist.

 

Die nicht befriedigende Einsatzsituation bei den  Schulbusbegleitern der AQUiS (Gesellschaft für Arbeit und Qualifizierung im Saar-Pfalz-Kreis) innerhalb der Gemeinde Mandelbachtal wurde letztmalig durch den FWG Ortsvorsteher, Dominik Stolz,  aus Heckendalheim am 10.02.2010 bemängelt.

 

Sichere Schulwege mit dem Bus sind im Zuge der Grundschulschließungen 2005 durch den ehemaligen Kultusminister des Saarlandes, Jürgen Schreier, versprochen worden. Dieses Versprechen sei aber keinesfalls immer und überall im Saarland erfüllt!  


Ebenso zu bedauern ist  in diesem Zusammenhang, das bei dem Einsatz durch AQUiS –Personal im Saarpfalz Kreis für die Gemeinde Mandelbachtal kein Rechtsanspruch besteht. Gerade Erstklässler  brauchen Sicherheit, einen geordneten Ablauf.  Viele Erstklässer sind  diesbezüglich in den Schulbussen verunsichert. Zudem würden Vandalismus im Bus und an Haltestellen verhindert werden, so die FWG.

 

Das Projekt  - Einsatz ehrenamtlicher Schulbusbegleiter, die für mehr Sicherheit und weniger Stress in Mandelbachtal sorgen sollen-  sollte  zukünftig, neben dem Personal der AQUiS  auch von freiwilligen  Schüler/innen - evtl. auch von rüstigen Senioren - für die entsprechenden Tätigkeiten möglich sein, so Hartmann.

Die benötigte Anzahl von Schulbusbegleitern für die Grundschulbusse in der Gemeinde, sollte aus etwa 20 Schülerinnen und Schülern  bestehen, die jeweils in einem Zweierteam arbeiten. Denkbar wären auch gemischte Teams aus  Schüler/innen und  Senioren.


Die Schüler/innen sollten primär aus der Schulform der Sekundarstufe I,
Schülerinnen und Schüler der  Klassenstufe  8. bis 10.  aus der Erweiterten Realschule (EHS) Mandelbachtal gewonnen werden, wobei die Auswahl der EHS obliegt.

Die Betreuung dieser zukünftigen ehrenamtlichen Busbegleiter sollte durch die Obleute für Verkehrserziehung erfolgen. Interessierte Schüler/innen sollen von der Schule eine Einverständniserklärung für die Ausbildung zum Busbegleiter, die von den Eltern unterschrieben werden muss, erhalten.

Vor der praktischen Ausbildung sollten die Schüler im Unterricht mit den theoretischen Regeln, Meldemöglichkeiten bei Vorkommnissen, Hilfe bei Vorkommnissen, Hilfe einfordern bei Mitfahrern, vertraut gemacht werden. Im praktischen Teil sollten die Interessenten persönliche körperliche Abwehr, Notwehr und Nothilfe auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden.

Um für diese verantwortungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit weitere zuverlässige Personen zu finden, sollte in der örtlichen Presse ein Aufruf durch die Gemeinde Mandelbachtal gestartet werden, so Gerhard Hartmann.

 

Mandelbachtal, 21.August 2011