Freie
Wähler (FWG) schlagen vor:
Austritt
aus der monopolitischen EVS- Struktur.
Bliestalgemeinden sollen das
Abholen der Abfälle und Wertstoffe selbst organisieren.
Saarpfalz. Fast täglich erreicht die
saarländische Bevölkerung Hiobs-Botschaften von neuen Preis- und
Gebührensteigerungen. „Zuerst soll auf
Landesebene die Abzocksteuer Wassercent eingeführt werden, natürlich als
„Grundwasserentnahmeentgelt" getarnt. Nachdem ein bisschen Gras darüber gewachsen ist , kommt der nächste
Schlag.
Der „politische“ EVS will
das Abwasser um 5,5 Prozent teurer machen. Und weil man die Taschen
immer noch nicht voll bekommt, steigt auch noch der Müllpreis um sage und
schreibe um acht Prozent und nächstes
Jahr noch einmal, so der Pressesprecher der Freien Wähler im Saarpfalz Kreis
Gerhard Hartmann aus dem Mandelbachtal.
Der
Wirtschaftsplan des EVS strotze nur von Gebührenerhöhungen, kritisiert
Hartmann. Schuld daran sind die in der Vergangenheit die
unprofessionellen Planungen beim Bau von Müllvertrennungsanlagen an der Saar,
die jetzt erbarmungsloser als Bumerang zurückkehren. Ähnliche Entwicklung sind
beim Abwasser zu sehen.
Es
kann nicht länger wort- und tatenlos hingenommen werden, dass der
Gebührenzahler, den immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragenen Appellen nach
dem sparsamen Umgang mit dem kostbaren Nass,
der Müllvermeidung folgt und mit Gebührenerhöhung „belohnt“ wird.
Es
entsteht der Eindruck, dass somit die Misswirtschaft in der jüngsten
Vergangenheit sowie aber auch die eindeutig gescheiterte Abfallpolitik des „politische“ EVS-Verbands
betreffend einfach mehr hart
erarbeitetes Bürgergeld gebraucht wird
um den maroden EVS-Haushalt gegen zu
finanzieren. Diesen Irrsinn kann man
sonst niemandem mehr erklären," so Hartmann.
Dieser
Abzocker-Irrsinn, unterstützt auch noch von den meisten saarländischen Bürgermeistern in der
Verbandsversammlung, muss
aufhören! Dem EVS ist hier die „Rote Karte“ zu zeigen. Die Kommunalpoltischen
Gremien, sprich Stadt- und Gemeinderäte an der Saar, haben dazu in der öffentlichen Anhörung in den nächsten
Tagen die Möglichkeit, müssen Farbe
bekennen.
Der Kreisvorstand der Freien Wähler im Saarpfalz sind der Auffassung und regen
an, dass die kompetenten Bliestalgemeinden den Verband verlassen, und das
Abholen der Abfälle und Wertstoffe selbst organisieren sollten, so der
Stellvertretende Kreisvorsitzende Christian Haag aus St.Ingbert.
Die Städte Homburg und St.Ingbert verfügen über entsprechenden Fuhrpark sowie
das notwendiges „know-how“ um rasch und effizient in der Biosphären-Region, die
Müllentsorgung durchzuführen. Dadurch werden Synergieeffekte erzeugt, so Haag.
Das dieses funktionieren kann, ist bei
den Kommunen wie Lebach, Eppelborn und St. Wendel festzustellen. Diese
Gemeinden haben es uns vorgemacht,
haben den teueren EVS-Verband verlassen und sparen hart erarbeitetes
Bürgergeld.