FWG
kritisiert das Vorgehen des EVS
Von Gerhard Hartmann
(Mandelbachtal) Die Ratsfraktion der FWG kritisiert das
geplante Vorgehen des EVS die erste Tonne im Jahr 2011 den Bürgern in Rechnung
zu stellen. „Es darf nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Bürger die
erste Leerung im Januar doppelt bezahlen.
Für die Witterung kann niemand was und für die verspätete Abfuhr hat jeder
Verständnis, doch darf der Endverbraucher nicht dafür bezahlen.“ so Gerhard
Hartmann.
Bereits jetzt stapeln sich die Müllsäcke neben den Tonnen. Viele hätten aber
vielleicht auf die erste Leerung verzichten können, wenn der Müll im alten Jahr
regulär hätte abgefahren werden können. Die Müllkunden werden somit „gezwungen“
eine ihrer 10 Inklusivleerungen in Anspruch zu nehmen, deshalb fordern wir den EVS auf in den Gemeinden die
erste Leerung nicht zu berechnen wo eine reguläre Abfuhr im Dezember 2010 nicht
möglich war.
Ebenso soll über eine Lösung beim Sperrmüll nachgedacht
werden. In vielen Straßen konnte selbst der Sperrmüll nicht ordnungsgemäß
abgeholt werden.
Hintergrund für diese Aufforderungen ist die Einführung des Ident-Verfahrens
(Anzahl der Leerungen) und die Kostenpflicht bei der Abfuhr des Sperrmülls und
durch andauernden Schneefälle verspäteter Abfuhren in vielen Gemeinden im Saarland.