Pressemitteilung
12.06.2008
Saarpfalz Kreis soll dem zunehmenden LKw Paroli
bieten
Freie Wähler
(FWG) im Saarpfalz Kreis fordern nach dem Lkw –Unfall in Webenheim erneut massiv gegen den zunehmenden Lkw-Verkehr,
gegen Mautflüchtlinge vorzugehen.
Mandelbachtal. Über mehr LKW in ihren Orten klagen Bürger, seit die Maut eingeführt wurde.
Insbesondere Blieskastel und Mandelbachtal macht der zunehmende
Lkw-Verkehr zu schaffen, so der FWG - Pressesprecher Gerhard Hartmann aus
Ommersheim. Die Zahlen der letzten Verkehrszählung 2005 unterstreichen dieses.
Pkw
–Verkehr konstant, Lkw Verkehr hat
stark zugenommen. So zeigen die Zahlen
zum Beispiel in Ommerheim ( L-107) das
dort eine Verdoppelung des
Schwerlastverkehrs zwischen der Zählung
im Jahr 2000 und 2005 stattgefunden
hat.
Bedauerlicherweise wollen die verantwortlichen Stellen
nicht wahrhaben, das auf der Achse zwischen BAB-Abfahrt Einöd -B 423 Webenheim, Blieskastel, Aßweiler- L-107 Ortsdurchfahrt Ommersheim-
zur BAB-Auffahrt Saarbrücken Fechingen, sich still und heimlich für
Brummis, zu einer lohnenden Mautausweichstrecke gemausert hat , Tendenz
steigt“, so Hartmann.
Scharf kritisiert Hartmann das Versagen der Verantwortlichen in den
Körperschaften der Verkehrspolitik. Es wird noch immer viel zu wenig getan! So
werden Forderungen nach einem Verkehrskonzept wie z.B. in Mandelbachtal – wiederholt von den Freien Wählern
artikuliert- einfach ignoriert.
Anträge für wirksame Verkehrsberuhigungen, um den ungebremsten
Durchgangsverkehr in den Griff zu bekommen, treffen nur auf sinnentleerte
Ausreden. Initiativen mit der Thematik
„innerörtliche Verkehrsbelastung durch mautprellende Schwerlaster“ wurden noch
nicht einmal auf die Tagesordnung des Gemeinderates gesetzt.
Fakt ist:
Dem fließenden Straßenverkehr
werden mehr Rechte eingeräumt als Bürger
die an den Ortsdurchfahrten, an
Bundes- und Landstraßen wohnen.
Straßenrechtliche Anordnungen zum
Schutz der Bürger vor Verkehrslärm, Geschwindigkeitsbeschränkungen,
Lkw-Fahrverbote Fehlanzeige. Die Anwohner an den Ortsdurchfahrten im Saarpfalz
Kreis fühlen sich „alleine gelassen wie ein stiefmütterliches Kind“. Erneut
ermahnte der Gerhard Hartmann die Körperschaften, das Problem ernst zu
nehmen, anstatt es auszusitzen.