Pressemitteilung 15.Mai 2011

HARTMANN bleibt Vorsitzender der FWG in Mandelbachtal


Seit  knapp 12 Jahren ist Gerhard Hartmann Vorsitzender der Freien Wähler und

dieses Amt wird er zwei weitere Jahre bekleiden. Nach der Wiederwahl übt er Kritik

zum EVS Abzocker Irrsinn und zunehmenden Lkw-Verkehr in Mandelbachtal.

 

 

 

 

 

Mandelbachtal. Der 53-jährige Berufssoldat a.D.  Gerhard Hartmann aus Ommersheim, der seit dem Jahr 2000 Vorsitzender des  FWG – Gemeindeverbandes ist, wird  auch in den nächsten zwei Jahren an der Spitze der FWG stehen.
Die Wiederwahl Hartmanns durch die Mitglieder erfolgte einstimmig. Ihm zur Seite stehen der pensionierte Fernmeldeoberamtsrat Hansi Stolz aus Heckendalheim, der in Personalunion die Aufgaben des Stellvertreters und Schriftführers übernimmt, sowie der 53-jährige Polizeibeamte Michael Flieger aus Habkirchen als Kassenwart. Der Vorstand wird ergänzt durch die Beisitzer  Dominik Stolz  (Heckendalheim), Siegfried Wannemacher  (Ommersheim)  Willi Lagaly ( Bliesmengen-Bolchen).
Zu Kassenprüfern, wurden Manfred Nagel (Habkirchen) und Josef Rohe ( Ormesheim) gewählt.

 

 „Bürgerliche Vernunft statt parteipolitische Unvernunft“

 

Hartmann dankte den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen. Er dankte  auch  
 all denen, die sich in den heutigen schwierigen Zeiten in ihrer Heimat  
 kommunalpolitisch engagieren, sich als Bürger „einmischen“ ohne im Besitz eines
 Parteibuches zu sein.

 

Die FWG sehen sich als echte Alternative zu den etablierten Parteien und sehen sich  
  als „Anwalt für den Bürger“ ohne dabei auf parteipolitische Befindlichkeiten auf  
  Bundes- und Landesebene Rücksicht nehmen zu müssen. Bei Kommunalwahlen  
  haben Freien Wähler, wenn sie sich aus engagierten und kompetenten Mitgliedern     
  rekrutieren, gute Chancen in die Räte zu kommen.  

 

Dieses haben  die letzten Kommunalwahlen 2009 im Saarland gezeigt. So konnten die FWG  im Kreistag in Homburg einziehen und  einen zusätzlichen Sitz im Gemeinderat   
 Mandelbachtal dazugewinnen.

 

Unter dem Leitsatz „Bürgerliche Vernunft statt parteipolitische Unvernunft“ wird die  

 FWG – Mandelbachtal  sich weiterhin in die kommunalpolitischen Prozesse  in  
 Mandelbachtal einmischen.   Bürger die sich kommunalpolitisch engagieren und aktiv
 in die Geschicke ihrer Gemeinde eingreifen wollen, sind herzlich willkommen, so
 Hartmann.

 

 

   Global denken – Lokal handeln!
    Keinerlei Verständnis zeigt die FWG  bei der Problematik Erhöhung von Steuern  

    und   Abgaben, ohne dem Bürger dabei ein mehr an  adäquate Gegenleistung
    bieten zu
, können.  Als Paradebeispiel dient der „Abzocker-Irrsinn“ des
    politisch – durchsetzten EVS,  die Verteuerung der Entsorgung von  

    Abwasser und Müll.

 

Scharf wurde durch FWG - Vorsitzender kritisiert das Versagen der Verantwortlichen in den

Körperschaften bei dem Thema  Verkehrspolitik. In dieser  Angelegenheit  wird  immer noch 

viel zu wenig getan, insbesondere  an den stark befahrenen Ortsdurchfahrten in der Gemeinde.

 

Zunehmender Lkw-Verkehr,  meist  auch noch mit überhöhter Geschwindigkeit insbesondere

an den Ortseingängen,  nervt  die betroffenen Anlieger.  Bedauerlicherweise wird  dem fließenden

Verkehr immer noch  mehr Rechte eingeräumt   als  für Fußgänger, Radfahrer und  den Anwohnern,

die im Verkehrslärm ersticken! 


Der Verkehrslärm, selbst am Wochenende dringt der Verkehrslärm in die Häuser.

Im Sommer ist es kaum mehr möglich, mit geöffneten Fenstern zu nächtigen, geschweige denn, sich

längere Zeit im Garten oder auf dem Balkon aufzuhalten. Trotz leerer Kassen sollte eine konstruktive

Verkehrsberuhigung  zur  Reduzierung des Verkehrslärms  möglich sein, so Hartmann.

 

Neben den Formalitäten bei der Mitgliederversammlung wurde auch über mehr  direkten

demokratischen Einfluss  der Bürgerinnen und Bürger in der  „ Demokratiehochburg Saarland“

gesprochen. 
Es ist zu begrüßen, dass ein Teil  langer Forderungen,  der Freien Wähler, die Abschaffung  der 

Fünfprozentklausel bei Kommunalwahlen  umgesetzt wurde.   Jedoch  halten die Freien Wähler

weiterhin an ihrer  Forderungen  fest,   bei  Kommunalwahl  auch das ungünstige Höchstauszählverfahren

nach DHont  rasch abzuschaffen. 

Dieses Verfahren benachteiligt  in der Vergangenheit die kleinen Wählervertretung zugunsten der starken

Wählergruppen bei der Sitzverteilung  in den  Räten aber auch der Ausschüsse des Gemeinderates.

Hare / Niemeyer (Quotenverfahren)  wäre aus Sicht der Freien Wähler gerechter. Ebenso sollte über

das absenken des Wahlalters bei Kommunalwahlen nachgedacht werden.

 

FWG diskutierte über die Bürgermeisterwahl 

Die FWG Mandelbachtal legt auch ihre  Marschrichtung für die kommende Bürgermeisterwahl,

die voraussichtlich am 23. Oktober 2011 durchgeführt wird, fest. Die FWG wird keine eigene

Kandidatin beziehungsweise keinen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt ins Rennen schicken,

so  der neue Vorsitzende Gerhard Hartmann.