Pressemitteilung   (11-2007)

01.04.2007  

 

Ergebnis der Verkehrszählung 2005 für Mandelbachtal liegen vor.

Pkw –Verkehr rückläufig, Schwerlastverkehr stark zugelegt. 

 

(Mandelbachtal)  Zwischen Mai und September 2005 wurden im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums die Zahl der vorbeifahrende Fahrzeuge durch Zählpersonen am Straßenrand erfasst.  Die Zahlen  der Erhebung liegen nun auf dem Tisch.

 

Es gilt durch die verantwortlichen Stellen, rasch die Zahlen zu analysieren und  Maßnahmen  bei der Verkehrsplanung zu ergreifen, so Gerhard Hartmann, Vorsitzender der Freien Wähler  Mandelbachtal. Bei  der Zählung wurde beim  PKW-Verkehr  ein  MINUS  von 12,74 % in Mandelbachtal festgestellt. 

 

Das hört sich erst einmal positiv an, aber trotzdem muss  man sich auf der Zunge zergehen lassen, so der FWG - Chef, dass täglich 7040 Pkw auf der L-107 durch Ommersheim  quellen und Bürger nerven. Subjektiv gefühlt   kann man diesbezüglich anderer Auffassung sein. Spürbar  ist eher von einer Zunahme des Straßenverkehrs auszugehen.

 

Dass dieses Gefühl keine Einbildung ist, belegen die  Zahlen der Erhebung beim Schwerlastverkehr.  Hier ist in der Wohngemeinde Mandelbachtal  eine Gesamtzunahme  von  8,76 Prozent amtlich ermittelt worden.  Einsame Spitze ist der Gemeindebezirk  Ommersheim.  Dort  hat sich der Schwerlastverkehr  gegenüber der letzten Zählung 2000 fast verdoppelt.  Der Lkw-Verkehr legte satte  87% zu! 

 

Bedauerlicherweise wollten die verantwortlichen Stellen  in der Vergangenheit nicht  wahrhaben, dass die L-107 sich still und heimlich für Brummis zu einer lohnenden Mautausweichstrecke mauserte. Nach  der Zählung 2005 ist  die  Tendenz steigend, so Hartmann. Zudem fehlt der FWG die Erhebungsdaten der zahlreichen Motorradfahrer, die bei Sonnenschein  wie die „Heuschrecken“ über  Mandelbachtal herfallen.

 

Um ein Gesamtbild  der Verkehrsbelastung zu bekommen sei es wichtig, auch diese Daten heranzuziehen.  Motorradfahrer verursachen mit ihren Motorrädern Lärm, viele von ihnen verbreiten mit ihren „ technisch“ modifizierten   Zweirädern einen nervtötenden  Lärm, der  manchmal höher ist als 10 Lkws, Lärm  der auf Bürger niederprasselt, der  kein Balsam für die Ohren ist!  Bürger haben fast keine Chance sich dem Lärm zu entziehen.   Augen kann man verschließen aber das Gehör nicht, so Hartmann.

 

Hier werden wirkungsvolle Geschwindigkeit- Lärm-Kontrollen der motorisierten Zweiräder  eingefordert sowie die entsprechenden Erhebungsdaten aus der Verkehrszählung 2005.  Neben den verkehrsbedingten Lärm- und Luftschadstoffbelastungen kommt  erschwerend für Bürger in Ommersheim die Einflugschneise des Flughafens Saarbrücken hinzu.

 

Hier werden Anrainer  zusätzlichen Emissionen ausgesetzt. In der Vergangenheit hat die FWG das Problem „Emissionen“, insbesondere die zusätzliche  Lärmbelastung durch Verkehr  öffentlich gemacht.

 

Bei diesem Thema wird die FWG weiterhin  die Krallen zeigen und nicht  nachlassen, die  dringenden notwendigen Abhilfen einzuklagen. Die  zunehmende  Belastung mit Emissionen  von „Unten“ und „Oben“ ist dringend auf ein Mindestmaß zum Schutz der Bürger zu minimieren, so Hartmann.

   

Weitere Informationen zur Verkehrszählung sind im Internet eingestellt unter: www.fwg-mandelbachtal.de  eingestellt.