Hartmann: Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen in der Gemeinde.

Mandelbachtal.  Als „einen Schlag ins Gesicht“ aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger bezeichnete der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Gemeinderat, Gerhard Hartmann, auf Grund der getätigten Aussage des Bürgermeisters bei der letzten öffentlichen Gemeinderatssitzung am 05. April,  „ Er wird nichts unternehmen außer die Polizei zu rufen“,  um die Raserei vor der Haustüre sowie das Falschparken  auf Bürgersteigen zu stoppen. 

 

Hintergrund dieser  nicht gerade kompetenten Äußerung von Bürgermeister Keßler,   war eine Anfrage der Fraktion der Freien Wähler in der Ratssitzung  vorausgegangen, um zu erfahren wie die weitere Vorgehensweise der Verwaltung aussieht  um Bürger vor den zahlreichen Verkehrs-Rowdys sprich  Rasern  und Falschparker im öffentlichen Verkehrsraum in der Gemeinde zu schützen. 

 

Hartmann verwies bei der Anfrage auf die Problematik der zunehmenden motorisierten Zweiradfahrer zu Beginn der  wärmeren Jahreszeit,   die Bürger im idyllischen Mandelbachtal  regelrecht terrorisiert werden durch Höllen-Lärm und nicht angepasster innerörtlicher  Geschwindigkeit dieser Zweiradfahrer.

 

In der Vergangenheit haben die Freien Wähler,  als   Anwalt für den Bürger, ständig den kommunalpolitischen Finger in die Wunde zu legen  halten daher es für  „richtig“ und auch „wichtig“  bei den  zuständigen  Stellen,  Besserung einzuklagen, so Hartmann. Die kommunizierte Äußerung des Bürgermeisters in der Ratssitzung kann aus Sicht der FW -Fraktion so nicht hingenommen werden.  Vielmehr zeigt es wie hoffnungslos überfordert der Verwaltungschef ist und welchen persönlichen Stellenwert dieses Problem bei ihm  einnimmt.

 

Mal ausgenommen von Geschwindigkeitskontrollen des Saarpfalz Kreises, die bei weitem  nicht ausreichen, wurden  nur tröstliche Worte durch den Bürgermeister artikuliert, dass die  Polizei  sich dem Problem des ruhenden Verkehrs annehme solle, um die  chaotische Parksituation zu beenden. Besserung ist bedauerlicherweise bis zum heutigen Tag nicht eingetreten. Es wird weiterhin gerast und falschgeparkt in der Gemeinde wie im „Wilden Westen.“ Es gehe den Freien Wähler nicht um Abzocke, um einen  Knöllchenwettbewerb, sondern „Recht und Ordnung“ zu schaffen im Öffentlichen Verkehrsraum.  Kinder, Behinderte Menschen, Ältere Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf.

Es  sollte Schluss sein nur dem  fließenden Verkehr Vorrang an den innerörtlichen Hauptstraßen einzuräumen. Daher fordern die Freien Wähler  nachhaltigen bauliche Veränderung der Ortseingänge gepaart mit mobilen und stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen,  um die  Problematik der Raserei in den Griff zu bekommen. 

Deshalb fordere Hartmann den Bürgermeister auf die unqualifizierten Äußerungen  in der letzten Gemeinderatssitzung zurückzunehmen und sich  ernsthaft und  engagiert  als Bürgermeister für alle Bürger der Gemeinde rasch  um die Straßenverkehrsprobleme zu kümmern und dieses nicht nur bei Lippenbekenntnisse zu belassen.  Der Kreativität sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.   Die Freien Wähler bieten dazu  ihre Zusammenarbeit gerne an, so Hartmann.