Ablehnung der Mandelbachtaler-Parteien  im Gemeinderat völlig unverständlich!


(Mandelbachtal) Mit Enttäuschung musste die Fraktion der Freien Wähler (FWG)  in der vergangenen Gemeinderatssitzung die Ablehnung des Antrages zur Gründung eines Seniorenbeirates durch die Parteien, hinnehmen. Gründe, der großen Volksparteien blieb bei der letzten Gemeinderatssitzung verborgen. Jetzt muss der Bürgermeister Klartext reden, der sich bisher sehr bedeckt gehalten hat.

Wir werden in Deutschland immer weniger und immer älter. Zauberwort demografische Entwicklung die auch im ländlichen Raum nicht halt macht. Die Studie der Bertelmann-Stiftung belegt dieses. Auch das saarländische Umweltministerium hat dieses zum Thema gemacht und warnt vor der Verödung des ländlichen Raums und hat entsprechende Handreichungen, wie Kommunen den daraus, den Entwicklungen begegnen können.

Gerhard Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Gemeinderat, hat den Eindruck, dass fast nichts davon in der Verwaltungsspitze und  den Parteien in Mandelbachtal angekommen ist.  „ Nicht nur die ländliche Sozialpolitik, sondern auch die oft zitierte demografische Herausforderung sind in Mandelbachtal zu Randthemen verkommen“, so Hartmann.

 Wir waren noch im letzten Bürgermeisterwahlkampf die Worte vom jetzigen Bürgermeister Keßler in Gräfinthal: Mehr an die Senioren denken!  Bedauerlicherweise sind vom CDU-Bürgermeister zu  Thema  Seniorenbeirat     nur leise Töne zu hören.


 In wenigen vorangetriebenen Projekten von der Gemeindeverwaltung  spiele der Faktor Demografie  eine geringe Rolle. „ Dabei ist Eile geboten. Immerhin befindet sich Mandelbachtal auch zu Konkurrenz zu anderen Kommunen. So ist die jüngste positive Entscheidung, ein  erster Schritt im Stadtrat  Blieskastel einen Seniorenbeauftragten zu begrüßen. Dort wurde einstimmig (!) von den Parteien und den Freien Wähler ein richtiger und auch wichtige Schritt zu mehr Bürgernähe auf den Weg gebracht.

Die Lage immer „weniger“ und immer „älter“ ist zwar in Mandelbachtal  zur Zeit  weniger dramatisch als in manch anderen  Kommunen, aber die Tendenzen   ist auch in der Gemeinde deutlich zu erkennen.  „Die Freien Wähler wollen die Verwaltung und auch die Parteien im Rat  zwingen, sich mit dem  Thema ernsthaft auseinander zusetzen“ so Hartmann.  

Bei dem nicht neuen Thema in der Sozialpolitik an der Saar,  besteht der Verdacht bei den Freien Wählern - Bürger die kein Parteibuch in der Tasche haben sich aber für Bürgerinteressen einsetzen-  rasch   bei diesem Thema den Gar auszumachen.  Mit  einem süffisanten lächeln  wurde  in der Vergangenheit  die  Diskussion durch politische Mehrheiten im Rat  abgewürgt.  Die Verwaltungsspitze und Parteien im Rat  haben nicht einmal  den  FWG -Vorschlag  vor der endgültigen Entscheidung  folgen wollen,  die Erfahrung des Landesseniorenbeirates bzw. vergleichbarer Beiräte und Personen einzuholen sich dieses und anzuhören.   

Die Mandelbachtaler- Verwaltungsspitze sowie die Parteien im, Rat hätte besser einmal auf der Verbrauchermesse „ Welt der Familie „ besuchen sollen.

Der Landesseniorenbeirat hat mit  Unterstützung des saarländischen Sozialministeriums die Seniorenpolitik im an der Saar zum Thema 2006 gemacht. Dort wurde  explizit für „Unabhängigkeit im Alter“ sowie  für  die  Gründung kommunaler Beiräte geworben.  Dieses  stimmt die Freien Wähler außerordentlich optimistisch  weiterhin in diesem Thema mit hohem Druck, Schwung  in  kommunalpolischen  Raum  dieses Thema  in der Öffentlichkeit wahrnehmbar einzubringen.

Die Fraktion FWG Fraktion wird erneut einen entsprechenden Antrag in den Rat einbringen um einen „überparteilichen Seniorenbeirat“  für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger  in der Gemeinde einfordern.

Die Parteien am Ratstisch in Mandelbachtal sollten sich  einen Ruck geben und dem Beispiel des Stadtrats Blieskastel  folgen  und der Aufforderung des  saarländischen Sozialministeriums sich anschließen der Seniorenpolitik mehr Stellenwert beizumessen, so Hartmann.