FREIE WÄHLER (FWG) Mandelbachtal

Mandelbachtal
Pressemitteilung
(07-2007)
03.02.2007
FREIE Wähler fordern
Öffentliche Sondersitzung
Die Fraktion der Freien Wähler
im Gemeinderat beantragen zum Thema der
Verlängerung der Start – und Landebahn am Flughafen Saarbrücken – Ensheim eine
„öffentliche“ Sondersitzung im Gemeinderat.
(Mandelbachtal) Die FWG im Rat haben beim Bürgermeister Keßler eine
öffentliche Sondersitzung beantragt und gebeten, die zuständigen Stellen – Wirtschaftsministerium und
Flughafenbetreiber- einzuladen.
Die Bevölkerung soll dabei über den Stand der
Planungen und Absichten zu vorstehendem Thema aus erster Hand informiert werden. Es ist bedauerlich
politische Visionen von Landespolitikern nur über Medien zu erhalten. Es
wird Zeit, dass die Verantwortlichen
aus Saarbrücken, die Bevölkerung aufklären und die Pläne offen legen, so
Fraktionsvorsitzende Gerhard Hartmann.
Auf
Grund der zu erwartenden Resonanz aus
der Bevölkerung wurde durch Hartmann
vorgeschlagen, die beantragte Sondersitzung in Ommersheim, in der
Saarpfalz Halle durchzuführen.
Mit der Ankündigung über
eine vorgesehene Verlängerung der Start- und Landebahn hat der
Ministerpräsident des Saarlandes bei den Bürgern des Saarlandes eine lebhafte
Diskussion darüber losgetreten.
Die Saarländer schütteln den Kopf über solche Pläne,
die doch schon längst wirtschaftlich als unrealistisch erkannt sind. Sowohl eine
Verlängerung der jetzigen Landebahn, als auch eine neue Landebahn mit
Richtungsänderung würde die Kosten für das Saarland in unerschwingliche Höhen
bringen.
Es sind aber auch die unmittelbaren
Flughafenanwohner die als Dauerfolgen dieser Maßnahmen gesundheitlichen und
wirtschaftlichen Belastungen verstärkt ausgesetzt würden.
Die Freien Wähler auf
Landes- und Gemeindeebene plädieren dafür, mit den zur Verfügung stehenden
Mitteln den Erhalt des jetzigen Flughafens durch eine weitreichende
Verbesserung der Infrastruktur für den Flughafen zu sichern.
Aus Sicht der
FWG -Fraktion sollten rasch Bürgerinnen und Bürger insbesondere
Flughafenanwohner, als Betroffene, frühzeitig und eingehend informiert werden
und nicht vor bereits vollendete Tatsachen gestellt werden, so Hartmann.![]()