Unterschätze Gefahr:

Lärm ist Umweltplage Nummer eins!

FREIE Wähler (FWG) Saarpfalz Kreis fordern mehr Ruhe!


(Mandelbachtal) Die FWG Saarpfalz,drittstärkste kommunalpolitische Kraft, die in zahlreichen kommunalpolitischen Gremien von Gemeinde und Ortsräte vertreten ist, ruft zur Einhaltung von 15 Sekunden Ruhe am Mittwoch 25.Mai, anlässlich des 10. Internationalen Tags gegen Lärm auf.


Im Saarland scheint dieses aber bei vielen Politikern der Landesregierung und in den Kommunen des Saarpfalz Kreises auf taube Ohren zu stoßen, so  Gerhard Hartmann.

 

Mit dieser Aktion soll aufmerksam gemacht werden auf den zunehmenden Lärm, so Hartmann.  Verkehrslärm wird immer wieder unterschätzt. Dabei ist er für viele Menschen inzwischen Umweltplage Nummer eins.  Gesundheitsschäden, mangelnde Lebensqualität, sinkende Immobilienwerte, all das sind die Folgen der ständig steigenden Lärmemission auf deutschen Straßen.

 

Auch wenn der Flugverkehr – besonders im Saarland zunimmt, ist der Straßenverkehr weiterhin die Lärmquelle Nummer eins.  Nach der Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung der letzten Tage zeigt es sich, dass landesweit großer Nachholbedarf besteht. Viel Bürger fühlen sich von der Landespolitik  insbesondere von ihren Kreis- und Gemeindeverwaltungen im Stich gelassen.

 

Das Problem wurde schon viel zu lange durch die Verantwortlichen ausgesessen. Das Resultat dieser unvernünftige Haltung ist, dass viele Bürger  mittlerweile in Lärmghettos wohnen!

Hartmann: Wir sind der Meinung, dass es Zeit wird rasch anwohnerschützende und verkehrspolizeiliche Sofortmaßnahmen an den stark befahrenen, verlärmten  Straßen zu ergreifen sind. Dabei sollte nicht mehr weiterer Verkehr auf „Alt“ -Straßenbestände abgeschichtet werden sondern auch neue Straßen, Bypässe zur Entlastung gebaut werden.

 

Insbesondere durch politische Fehlleistung wird durch den Mehrverkehr,  kaputtgewalzte Straßen mit übersäten Schlaglöchern und klappenden Gullydeckel, insbesondere in Ortsdurchfahrten, das Leben um die Häuser dort zur  Hölle.  
Die FWG begrüßt die  späte Einsicht einzelner saarländischer Politiker, sich dem Lärmproblem endlich anzunehmen.  Bleibt nur zu hoffen, dass die in der Vergangenheit praktizierten politischen Hütchenspiele ein Ende haben. Die Landesregierung sollte nicht nur Verbesserung bei den Verantwortlichen beim Bund einfordern sondern selbst  die eigenen Schulaufgaben erledigen.

 

So sollten an eigenen Straßen dringend Lärmschutzmaßnahmen  zum Schutz der Bürger ergriffen werden um auch diesen Menschen, die gesetzliche geschützte Nachruhe zu gönnen.  Augen kann man verschließen aber Ohren nicht, so Hartmann.