Unterschätze Gefahr:
Lärm ist Umweltplage Nummer eins!
Mit dieser Aktion soll aufmerksam
gemacht werden auf den zunehmenden Lärm, so Hartmann. Verkehrslärm wird immer wieder unterschätzt. Dabei ist er für
viele Menschen inzwischen Umweltplage Nummer eins. Gesundheitsschäden, mangelnde Lebensqualität, sinkende
Immobilienwerte, all das sind die Folgen der ständig steigenden Lärmemission
auf deutschen Straßen.
Auch wenn der Flugverkehr –
besonders im Saarland zunimmt, ist der Straßenverkehr weiterhin die Lärmquelle
Nummer eins. Nach der Berichterstattung
der Saarbrücker Zeitung der letzten Tage zeigt es sich, dass landesweit großer
Nachholbedarf besteht. Viel Bürger fühlen sich von der Landespolitik insbesondere von ihren Kreis- und
Gemeindeverwaltungen im Stich gelassen.
Das Problem wurde schon viel zu lange durch die Verantwortlichen
ausgesessen. Das Resultat dieser unvernünftige
Haltung ist, dass viele Bürger
mittlerweile in Lärmghettos wohnen!
Hartmann: Wir sind der Meinung, dass es Zeit wird rasch anwohnerschützende
und verkehrspolizeiliche Sofortmaßnahmen an den stark befahrenen,
verlärmten Straßen zu ergreifen sind.
Dabei sollte nicht mehr weiterer Verkehr auf „Alt“ -Straßenbestände
abgeschichtet werden sondern auch neue Straßen, Bypässe zur Entlastung gebaut
werden.
Insbesondere durch
politische Fehlleistung wird durch den Mehrverkehr, kaputtgewalzte Straßen mit übersäten Schlaglöchern und klappenden
Gullydeckel, insbesondere in Ortsdurchfahrten, das Leben um die Häuser dort zur Hölle.
Die FWG begrüßt die späte Einsicht
einzelner saarländischer Politiker, sich dem Lärmproblem endlich
anzunehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass
die in der Vergangenheit praktizierten politischen Hütchenspiele ein Ende
haben. Die Landesregierung sollte nicht nur Verbesserung bei den
Verantwortlichen beim Bund einfordern sondern selbst die eigenen Schulaufgaben erledigen.
So sollten an eigenen
Straßen dringend Lärmschutzmaßnahmen
zum Schutz der Bürger ergriffen werden um auch diesen Menschen, die
gesetzliche geschützte Nachruhe zu gönnen.
Augen kann man verschließen aber Ohren nicht,
so Hartmann.